TV Refrath 2 gewinnt mit jungem Team Lokalderby in Liga Zwei
22. November 2021
TV Refrath verschafft sich etwas Luft in Liga Eins

Spiele zwischen dem TV Refrath und Union Lüdinghausen fielen in den letzten Jahren immer in die Rubrik „Spitzenspiele“. Immerhin hatten beide Vereine die letzte Bundesligasaison noch als Dritte abgeschlossen.

In dieser Saison waren beide Teams eher mäßig in die Saison gestartet und auch am Samstag konnten beide Mannschaften einmal mehr nicht ihre Bestbesetzung an den Start bringen. Dies fiel für Union stärker ins Gewicht, denn während Refrath zwar ohne die ausländischen Spieler Hall, Kim und Torrance spielte, fehlten beim Gast die Leistungsträger Weißkirchen, Li und Efler.

Dies versuchte man mit dem erstmaligen Einsatz der Holländerin van Buiten zu kompensieren, die auch prompt ihr Doppel an der Seite von Eva Janssens gegen Leona Michalski/Ann-Kathrin Spöri gewinnen konnte.

Da jedoch die beiden Herrendoppel mit Jan Colin Völker/Daniel Hess und Raphael Beck/Fabian Roth an Refrath gingen, war schnell klar, dass es auf einen Sieg der Heimmannschaft hinaus laufen würde.

Die Einzel von Fabian Roth und Ann-Kathrin Spöri konnten sehr sicher verbucht werden, während Lars Schänzler gegen den Holländer Fransman strauchelte. Somit ging es im finalen Mixed noch darum, ob Lüdinghausen etwas Zählbares mit nach Hause nehmen konnte, doch Völker/Michalski verhinderten dies mit einem knappen Fünfsatzsieg und dem Punkt zum 5:2 Endergebnis.

Teammanager Heinz Kelzenberg attestierte seiner Mannschaft an diesem Abend eine starke Leistung, hob aber zwei Spieler besonders hervor – einmal Fabian Roth, der im Einzel seine weiße Weste behielt und ein sehr gutes Doppel spielte und vor allem Jan Colin Völker, der nach vier Wochen Lehrgang bei der Bundeswehr mit nur sehr geringem, selbst organisiertem Training „auf der letzten Rille alles für die Mannschaft gegeben hat“.

In zwei Wochen stehen nun zwei weitere Heimspiele gegen die Spitzenteams aus Bischmisheim und Dortelweil auf dem Programm, in denen der TV Refrath personell gut aufgestellt keineswegs leer ausgehen möchte.

Foto: Roswitha Honnef